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29.06. – Norrtälje – Arholma – Wir legen früh in Norrtälje ab, sind aber nicht die ersten. Am Nachmittag soll es laut Wetterbericht schon wieder ungünstigen, also Gegenanwind (wird nicht zusammen geschrieben…weiss ich selber 😛) geben! Leider ist grad gar kein Wind… 18 Seemeilen mit Motörchen. Armes Ding! Und dann die Umarmung!! Kurz vor Arholma haben wir den Kreis geschlossen!! Hier waren wir 2015 schon, somit haben wir den Bottnischen Meerbusen umrundet!! Wir freuen uns und noch mehr, nachdem wir sehen, dass am Anleger noch ein Plätzchen für uns frei ist. Der Heckanker fällt und wir machen mit dem Bug am Steg fest. Nun ist es Zeit, Rasmus für diese Umrundung zu danken! Natürlich bekommt er ein Stamperl Ramazzotti. Da es erst kurz vor zehn ist, verzichte ich darauf, mit Rasmus anzustoßen… 🤭 Zur Feier des Tages mache ich den geliebten Nudelsalat. Dazu gibt es schwedische Kötbullar. Den nächsten Tag bleiben wir auch noch hier. Wir wandern in den zwei Tagen insgesamt 16 km. Die Insel ist traumhaft schön!!

01.07. – Arholma – Kapellskär – Gestern haben wir uns noch ausgiebig mit der Navigation beschäftigt. Eine lauschige, für starken Nordwind sichere Bucht soll es heute werden… Zunächst mal der Wetterbericht: 8.00 Uhr 15 kn (4Bft) Westwind, 11.00 Uhr 7 kn (3Bft) West, ab 14.00 Uhr zunehmend 20 kn (5Bft) West. In der Nacht und morgen 30 kn (7Bft) aus Nord. Als wir aus unser geschützten Bucht kommen, kachelt es mit nicht angesagten 5 Bft. Wir setzen nur das Vorsegel, da es eng ist und wir oft den Kurs wechseln müssen.Wir laufen einige Buchten an, alle im äußeren Schärengürtel, doch keine sagt uns wirklich zu. Schließlich ankern wir in einer Bucht. Wir schwoien am Anker hin und her, ich koche Sauerkraut mit Kartoffelmus. Wir essen sehr schnell, denn uns wird klar, hier können wir nicht bleiben!! Es pfeift im Rigg…anscheinend ist Rasmus der Ramazzotti gestern nicht bekommen…oder es war zu wenig…So ziehen wir den Anker wieder aus dem Grund und düsen nochmal los. In fünf Seemeilen entfernt haben wir einen kleinen Hafen entdeckt. Leider müssen wir motoren, da der Wind voll auf unsere Nase steht. Die Welle ist sehr hoch, Gretchen wird mal wieder mit Salzwasser geduscht. Die Einfahrt ist sehr eng und flach, wir rutschen da irgendwie rein und machen fest. Der Wind spielt total verrückt. Ein nachkommender Segler fährt in der Einfahrt auf Grund und sitzt fest. Ein nächster muss erstmal am Kopf des Steges festmachen, da er es wegen dem starken Wind nicht in die Box am Steg schafft. Kaum haben wir die „Podlogar Hütte“ über der Plicht, fängt es auch schon an zu regnen. Na, das kann eine unruhige Nacht werden…

05.07. Finnhamn Paradies Bucht – Nach zwei Nächten in Kapellskär fahren wir weiter nach Finnhamn. Unser Buch beschreibt hier eine Bucht, die tatsächlich auch so heißt: Paradiset !! Da die Wetterlage im Augenblick alles andere als stabil ist, vertagen wir erstmal unser Vorhaben, auf die Außenschären zu fahren. Zur Paradies Bucht segeln wir mal gemütlich, da in Landabdeckung, dann, auf offenen Stellen, recht zügig. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich und traumhaft schön. Dann donnert es gewaltig und Blitze zucken am Himmel. Wir bergen die Segel und ziehen uns wasserdicht an 😤. Es regnet, aber zum Glück nicht lange. In der rundherum sehr gut geschützten Paradies Bucht ankern wir. Allein die Zufahrt zu dieser Bucht ist schon ein Paradies. Kein Haus, nur Wald und vom Eis blankpolierte Felsen. Heute gibt es Dose. Wir haben davon ein paar an Bord…die müssen auch gegessen werden. Am nächsten Tag erkunden wir die Insel. Wir sind natürlich nicht alleine in der Bucht. Es gibt hier die Möglichkeit an Felsen festzumachen und auch an einem kleinen Gästesteg mit Heckbojen. Gegen Abend studieren wir den Wetterbericht…Och nö 😐 schon wieder Sturmwarnung, diesmal 40 Knoten Wind und Regen für Freitag. Da wir überhaupt keine Lust haben bei Sturm und Regen mit dem Gassibötchen an Land zu tuckern, zumal der Außenbordmotor manchmal keine Lust hat und nicht anspringt, verholen wir uns an den Gästesteg. Dann mache ich einen Kartoffelsalat, dazu gibt es Grillfleisch aus der Pfanne. Morgens um fünf geht es dann los. Unser Boot wird hin und her geweht und ruckt so heftig in die Leinen ein, sodass wir meinen, wir sind irgendwo gegengestoßen. Auf den anderen Schiffen sind auch alle wach. Leinen werden zusätzlich ausgebracht, die Ankerlieger gehen auf Drift und müssen erneut ankern. So geht es den ganzen Tag und es regnet in Strömen. Eine kurze Regenpause um zehn nutzt Hajo schnell für die Gassirunde. Nach dem Frühstück ziehen wir uns mit einem guten Buch wieder in die Koje zurück, da es auch empfindlich abgekühlt hat. Erst gegen Abend lassen Wind und Regen nach und wir können endlich eine längere Runde spazieren gehen 😅. Nach diesem Kojengammeltag habe ich gar keine Lust zu kochen…doch mein Kapitän ist da ganz anderer Meinung! Also mache ich das, was weg muß: Kartoffeln, Paprika und Creme fraiche (läuft heute ab) ergibt einen Kartoffelauflauf. Der Kapitän ist zufrieden und somit Frauchen auch.

06.07. – Paradies Bucht – Lodna – Heute ist das Wetter wieder freundlich zu uns und so verlassen wir diesen wunderschönen Flecken Erde, um noch andere nette Plätzchen zu suchen. Der Wind hat sich gestern wohl verausgabt, sodass heute nicht ein Lüftchen weht und wir den Motor bitten ☺️! An der Insel Lodna in der Hemmviken Bucht fällt unser Anker. Wir gehen spazieren. Queeny freut sich über den abenteuerlichen Weg, den wir aus der Bucht ins Inselinnere gehen müssen, bis wir auf einen breiteren Weg kommen. Wir finden einen klitzekleinen Inselladen, indem ich Äpfel und Mehl kaufe…mein Kapitän hat sich einen Apfelkuchen gewünscht…🤔 Zurück an Bord backe ich sofort, natürlich im Omnia, einen Apfelkuchen!! Dann machen wir eine Lagebesprechung… Viele Dinge sprechen dafür, dass wir die Reise früher beenden sollten, als geplant… Hier beginnt jetzt die Hauptreisezeit, es wird immer voller, in kaum einer Bucht ist man noch alleine 🙁 und zuhause steht mal wieder eine Renovierung an…!

07.07. – Lodna – Bullandö – Wir stehen mal wieder früh auf und unser Kurs liegt an. Wir fahren, da kein Wind, zum Yachthafen Bullandö, 12 sm. Hier steht unser Auto und es hat unsere Abwesenheit heil überstanden. Wir fragen mal so ganz unverbindlich, ob es möglich ist, das Boot hier an Land zu legen. Der Hafenmeister rollt mit den Augen und meint, hier bestünde eine Wartezeit von fünf !! Jahren auf einen Liegeplatz. Aber wir sollten morgen, da heute Sonntag, in der Direktion nachfragen. Dann geht irgendwie alles ganz schnell…Am Montag um neun fragen wir nach, bekommen die überaus nette Info, dass immer „Notplätze“ vorhanden sind und es gar kein Problem sei, bis zum nächsten Mai hier an Land zu bleiben. Um zwei werden wir bereits gekrant, was ganz lustig verläuft. Nachdem die zwei Arbeiter, an unserem, an einem übergroßen Gabelstapler hängendem Boot, das Unterwasserschiff mit einem Dampfstrahler abgespritzt haben, lassen sie alles stehen und liegen und gehen in die Kaffee Pause. Kann man sich unsere dummen Gesichter vorstellen…?? 😂 Dann, um kurz vor vier steht das Boot endlich da, wo es stehen soll und wir können mit dem Ausräumen beginnen. Gut ist, dass wir den Mast diesmal stehen lassen können. Ja und am Dienstag sind wir fertig und fahren nach Deutschland. Damit geht für uns ein wunderschöner Schwedensommer zu Ende und wir sind sehr dankbar für die tolle Zeit, die Erlebnisse und das schöne Wetter!!

Es geht weiter!!! Spätestens Anfang Mai melde ich mich wieder !

11.06.-28.06.19 – Midsommar – Wildschweine – Autohopping

11.06. – Zurück in Schweden – Nachdem wir ein schönes Pfingstfest mit der Familie in Hamburg gefeiert haben, machen wir uns am Dienstag wieder auf den Weg nach Schweden. Auf dem Weg, noch in Deutschland, ´plündern´wir den Aldi, um noch möglichst günstig einzukaufen. Am Dienstag schaffen wir es nicht bis zum Ziel und übernachten irgendwo auf einem Rastplatz. Am Mittwoch leisten wir uns noch einen Abstecher zu unserer Lieblingsstadt Mora. Am Donnerstag und Freitag regnet es aus vollen Wolken und so haben wir gar keine Lust, unsere Sachen aus dem Auto im Boot zu verstauen. Am Samstag ist das Wetter endlich besser und wir rüsten uns für die Weiterfahrt. Am Nachmittag laufen wir aus. Wir wollen auf eine Insel, in den Sommerhafen des Sandarner Bootklubs. Auf der Fahrt dorthin zieht Nebel auf und wir sehen mal wieder nichts…Zum Glück können wir uns auf das GPS verlassen 😅

16.06. – Enskär – Marviken – Mr. Gnadenlos klingelt um 6.30 Uhr. Wir wollen sehen, ob der Nebel verschwunden ist. Ist er, also los. Wir haben es zwar nicht weit, aber der Wetterbericht sagt schon wieder Nebel voraus. Die Fahrt ist völlig unspektakulär!! Kein Wind, keine Welle, keine anderen Boote…nur Inselchen und jede Menge Steine. Erst in der Hafeneinfahrt von Marviken wird es wieder spannend. Steine kurz unter der Wasseroberfläche, sehr enge Einfahrt und der Hafenmeister, der uns von sehr wenig Wasser in seinem Hafenbecken erzählt…Wir legen trotzdem an, können uns ja dank unserem einziehbaren Kiel sehr ´klein´machen 😇!! Dann packen wir die Räder aus und fahren 12 km zu unserem Auto. Sport muss sein… Hier gibt es nämlich kleine Gutis, die heißen Bilar und schmecken einfach zu gut… Während der Fahrt kommen wir auf die Idee, das Auto gleich noch einen Hafen weiter zu stellen. Von dort sind es dann nochmals 18 km 😖 zurück zum Boot. Dort angekommen, brennt der Hintern aber der Psyche geht es gut. Ich koche Sonntagsbraten (Hack im Omnia) dazu gibt es Reis, Sauce und Salat. Nach der Anstrengung haben wir uns das verdient…

20.06. – Marviken – Norrsundet – Gävle – Öregrund – Mal gleich vorweg… ES IST SOMMER IN SCHWEDEN!!!☀️ Es ist jetzt zehn Uhr am Abend und ich sitze noch in kurzen Hosen draußen!!! Das hatten wir 2015 nie! Am Montag starten wir in Marviken. Der Wind pustet schon ganz gut, aber leider aus der verkehrten Richtung. Erst später auf der 22 Seemeilen langen Fahrt können wir das Vorsegel nutzen. In Norrsundet angekommen, fahren wir wieder mit dem Fahrrad nach Axmar und holen das Auto. Diesmal sind es 24 km. Am Abend probiere ich Rosmarin-Kartoffeln im Omnia. Sie werden super und nein, ich will hier keine Werbung machen für das Teil ! Am Dienstag meldet Mr. Gnadenlos, dass die Nacht zu Ende ist. Um sechs raus aus der Koje. Wind mit 3 Bft und aus der richtigen Richtung! Wir setzen alle Segel und genießen die Ruhe. Doch die Gemütlichkeit dauert nicht lange. Der Wind nimmt immer mehr zu und dreht weiter nach Süden, da wo wir hin wollen. Kurz vor Gävle können wir den Kurs nicht mehr halten und nehmen die Segel runter. In der Einfahrt steht eine hohe Welle und der Wind bläst jetzt mit 6 Bft auf unsere Nase. Der Motor schafft es ganz knapp uns in den sicheren Hafen zu bringen. Dann fahren wir mit dem Rad 35 ! km. Die Räder sind eigentlich dafür ausgelegt, im Hafen damit zum Klo zu radeln… und holen das Auto. Am Mittwoch legen wir um elf vormittags ab. Wir haben 51 Seemeilen vor uns, um in den Öregrund zu kommen. Morgen soll das Wetter nicht so gut sein und bei Nordwind ist die Fahrt im Öregrund sehr ungemütlich wie man uns sagte. Zuerst können wir segeln, doch dann schläft der Wind ein. Am Kap „Björn“ sehen wir ein dickes Gewitter 🙈 und machen erstmal an einer SXK Boje fest und beobachten, wo es hinzieht. Zum Glück nicht in unsere Richtung, es bleibt an Land. So fahren wir wieder weiter. Als wir auf den Ort Öregrund zufahren, sehen wir wieder mehrere Gewitter und in der Ferne den Regen und das unruhige Wasser vom Wind. Wir ziehen unsere Regenjacken an. Und haben wieder Glück. Es passiert nix, das Gewitter zieht weg und wir erreichen trocken und glücklich um 20.30 den Hafen. Hier liegen fünf deutsche Segelboote, einige schwedische Yachten und im Ort ist viel los. Klar, denn am Freitag wird hier groß „Midsommar“ gefeiert. Am nächsten Tag bleiben wir hier. Am Abend wird es wieder schwarz am Himmel. Der Hafenmeister kommt zu uns und sagt uns, wir sollten das kleine Gassiboot noch fester binden, da ein Tornado gesichtet worden ist, der in unsere Richtung rast… Also da wird einem schon anders…Wir zurren alles fest und fangen an zu beten… Das Gewitter kommt, es regnet heftig, doch starker Wind und Tornado kommen nicht. Wieder Glück gehabt 😇

21.06. – Midsommar – Schon am Donnerstag Abend wird es laut im Ort. Nachdem sich das Gewitter verzogen hat, sind alle wieder draußen und fangen schon mal an zu feiern. Amy-Schlitten fahren durch die Gegend mit lauten Motoren und noch lauterer Musik. Am Freitag wollten wir weiterfahren, so war der Plan. Doch Pläne sind dazu da, sie zu ändern…😇 Wir fragen den Hafenmeister, wo hier traditionell Midsommar gefeiert wird. Er freut sich an unserem Interesse und beschreibt uns den Weg. Um drei soll es losgehen. Ein kleiner Garten in der Nähe vom Glockenturm. Wir machen es den Schweden nach und setzen uns auf die Wiese, wo schon der Baum bereit liegt. Dann gibt es eine Begrüßung, danach spricht ( predigt ? ) die Pastorin. Was sie sagt, verstehen wir natürlich nicht, wundern uns jedoch, dass es in der Menge, nach anfänglicher Ruhe, immer lauter wird. Also folgern wir, dass es nicht besonders fesselnd ist, wovon sie spricht. Dann wird es ziemlich laut, die Menge unterstützt mit lauten Rufen die Männer, die den Baum aufstellen. Als er steht und der Mann mit der Gitarre seinen Platz eingenommen hat, entsteht in der Menge eine Dynamik, der ich mich nicht entziehen kann und will. Ich möchte auch tanzen!! 😀 Also lasse ich mich mit der Menge mitziehen.Wir stehen in mehreren Kreisen um den Baum, fassen uns an die Hände und los geht es mit dem Tanz. Ich verstehe nicht, was sie singen, aber vom Nachbarn gucke ich mir die Bewegungen und Gesten mit den Händen einfach ab. Das klappt wunderbar und ich habe richtig Spaß !! Nach einer Stunde ist der Spuk vorbei und jeder geht seiner Wege. Im Hafen an unserem Liegeplatz wird auch kräftig gefeiert, leider schon seit Mittag, d.h. sie haben schon so viel Promille im Blut, dass wir uns lieber auf unser Boot zurückziehen. Am nächsten Tag fahren wir weiter in den Sund auf der Suche nach einer lauschigen, ruhigen Ankerbucht. Wir finden sie, sind aber nicht alleine hier. Zwei schwedische Segler haben mit Landleinen an Felsen festgemacht und ihre laute Musik ist nicht zu überhören. Sie feiern immer noch! Das gute, warme Wetter lädt aber auch dazu ein. Ich vertiefe mich in mein Buch und beschließe, heute nicht zu kochen…😎

27.06. – Erikshäll – Yxeln – Norrtälje – Nachdem wir zwei Nächte in Erikshäll am Anker verbracht haben und das abendliche Gassi eher einem Versteckspiel „ich seh dich, ich seh dich nicht“ gleicht, haben wir genug von dieser schönen Bucht. Auf der Insel, die sich zum Gassi gehen eignet ( die anderen sind viel zu klein und mit Unkraut überwuchert) wimmelt es von Wildschweinen…🐷 Diesen wollen wir nicht wirklich begegnen, also lichten wir den Anker. Das Wetter ist himmelblau, der Wind lädt zum Segeln ein. Der Wetterbericht für die nächsten Tage sagt uns Südwind voraus. Dies ist ungünstig, um an der Insel Väddö auf der Seeseite voran zu kommen. So entschließen wir uns für unsere erste Kanalfahrt. Zwei Brücken müssen für uns geöffnet werden, die anderen sind hoch genug! Bevor es soweit ist, ankern wir noch in einer geschützten Bucht an der Insel Yxeln. Ich habe Grillfleisch im Kühlschrank, doch auch auf dieser Insel findet sich kein geeigneter Grillplatz. Also zaubere ich ein Risotto (Hajo liebt Reis) „Risi Bisi“ ohne Bisi, aber mit Mais, Pilzen und Ananas. Dafür ohne Omnia…🙈 Ist trotzdem essbar geworden und meinem Kapitän hat es geschmeckt 😅 Am nächsten Tag dann ab durch den Kanal… es wird eng, es wird flach, die Brücken öffnen pünktlich und wir bekommen eine Menge zu sehen. Wir merken, dass wir der Hauptstadt Stockholm immer näher kommen, da die Häuser und Grundstücke schöner und reicher aussehen! In Norrtälje angekommen, ankern wir kurz vor dem Hafen. Ja, wir sind zu geizig für die Hafengebühr 😐 und wollen hier noch ein wenig die Ruhe genießen, zumal ruhiges Wetter angesagt ist. Am nächsten Tag… Dauerregen!!! Nach dem Frühstück ziehe ich mich gleich wieder mit meinem Buch in die Koje zurück…Gassi gehen und nass werden muss Hajo! 😉 Am Abend sagt uns der Wetterbericht Starkwind aus Nord. Wir liegen völlig ungeschützt, also lichten wir den Anker und fahren in den Hafen. Dort angekommen, herrscht hier reges Treiben! Boote werden auf die andere, besser geschützte Stegseite verholt und zusätzliche Leinen an den Booten befestigt…Noch ist alles ruhig…zu ruhig…in der Nacht um drei fängt es an zu stürmen. Der Wind heult im Mast und zerrt an den Leinen. Wir stehen auf und packen unsere „Podlogar-Hütte“ ein. (Plane über der Plicht) Auch wir bringen nun zusätzlich eine „Spring“ an. (Leinenverbindung an der Seite des Bootes) , damit die Vor- und Achterleine entlastet wird. Dann gehen wir wieder in die Koje. Am Morgen verlassen wir wie geplant das Boot und fahren mit Bus und Bahn nach Bönan (Gävle) und holen unser Auto. Am Ticketschalter in Norrtälje ist die Verkäuferin so nett und macht uns darauf aufmerksam, dass wir über eine bestimmte App günstiger an die Fahrkarten kommen! Das probiere ich natürlich sofort aus und… es klappt. Wir kommen nicht nur dahin wo wir wollen, sogar auch noch zu einem annehmbaren Preis. Als wir unser Auto unbeschädigt wiedersehen, freuen wir uns wie Schnitzel, dass wir als „Dörfler“ alles so gut hinbekommen haben 😀 Wir kaufen die fehlenden Dinge ein und fahren zurück zum Boot. Dreieinhalb Stunden haben wir mit dem Bus und Bahn gebraucht und drei Std mit dem Auto zurück. Queeny musste inzwischen auf dem Boot ausharren…🙈 Sie hat gut aufgepasst!! Die Wiedersehensfreude kommt Sylvester gleich !! Wieder an Bord, verstauen wir die Lebensmittel und genießen die heiße Dusche im Hafen 😆 Noch am Abend diskutieren wir den nächsten Tag. Norrtälje ist uns nicht sicher genug für unser Auto. So entschließen wir uns für den Hafen Bullandö auf der Insel Värmdö. Dorthin werden wir morgen unser Auto bringen…🚐

28.06. – Mal ohne Boot– Zwei Stunden brauchen wir mit dem Auto. Wir müssen mitten durch Stockholm, um nach Värmdö zu kommen. Das Auto steht sicher im Hafengelände, ein Tor verhindert unbeliebten Besuch 😅. Der Bus hält gleich gegenüber. Vom Busfahrer erfahre ich, dass in Stockholm und Umgebung eine andere App zuständig ist. Er zeigt sie mir, sagt aber, dass ich erst kurz vor Fahrantritt das Ticket kaufen soll… ich verstehe das nicht…🤔…aha, man lernt nie aus! Als ich das Ticket dann übers Internet kaufe, sehe ich, dass dieses auf 70 Minuten zeitlich begrenzt ist. Mit dem Bus fahren wir eine Stunde, müssen dann in Stockholm umsteigen in die U-Bahn. Hier ist das Ticket auch noch gültig. Erst im zweiten Bus, der dann auch wieder eine Stunde bis Norrtälje braucht, müssen wir wieder ein Ticket lösen. Ich finde das System genial. So zahlen wir für die weite Reise und zwei Personen nur 17,50€. Zurück am Boot ist erstmal Queeny dran. Wir entscheiden uns für eine weitere Hafennacht, da wir keine Lust auf Stress haben und „Ed´s Burger“ testen wollen. Wir sind begeistert! Ein richtig leckerer Burger mit Pommes 😋! Kein Vergleich zu Mc D…..

21.05.-30.05.19 Mit Unterbrechung

21.05.- Hudiksvall – Agön – Juchuh…jetzt freue ich mich erstmal, dass ich Internet habe…Das hatte ich ja nicht so recht glauben wollen… Wir haben gestern in Hudiksvall eine Prepaid Karte gekauft mit 20 GB!!! Die ist sechs Monate gültig. Bezahlt haben wir 42,- € … Gut, gell?? Also: WIR SIND UNTERWEGS !!! 😅

Um sieben klingelt der Wecker (…Katja: geht das schon wieder los…🙄 ) Hans ist heute nur von acht bis ca neun Uhr im Büro und wir wollen alles bezahlen, bevor wir losfahren! Ein herzliches „alles Gute“ gibt er uns mit auf den Weg und wir sind jederzeit herzlich Willkommen in Hudiksvall. Uns ist schon ein bischen komisch zu Mute…Dieses vertraute, lieb gewonnene Fleckchen zu verlassen. Doch wir wollen wiederkommen!!!

Die letzten Handgriffe sind schnell erledigt und um 11.00 verlassen wir den Hafen…⛵️ Wir schauen voller Dankbarkeit zurück. Hier haben wir uns wohl gefühlt, die Leute waren sehr nett und unser Boot war vier Jahre lang sehr gut aufgehoben. DANKE HSSS 😘

Wir können die Segel setzen und gleiten mit drei Bft. aus der tiefen Bucht von Hudiksvall der offenen Ostsee entgegen. Unser Ziel: Die Insel Agön. Dort laufen wir in eine Bucht ein, die nur nach Süden hin offen ist. An einem kleinen Steg machen wir längseits fest. Kein anderes Boot ist hier. Wir hören den Wind in den Bäumen und die Vögel zwitschern…sonst nichts. Gleich nach dem Anlegen gehen wir zum Agöhamn, ca drei Kilometer entfernt. Wir wollen die Natur genießen und uns die Beine vertreten. Es ist so warm, sodass wir nur im T-shirt gehen können. Das hatten wir in 2015 gar niemals… Wieder am Boot koche ich im Omnia 😇 Schweinefilet mit Tomaten, Oliven und Reis…lecker 😋

22.05. – Insel Agön – Insel Innerstön Der Himmel ist wieder blau, die Sonne scheint. Nur der Wind ist etwas kalt. So machen wir uns fertig und verlassen den schönen Ort. Wir sind neugierig und wollen uns hier noch nach anderen Buchten umschauen. Wir lassen uns gemütlich vom Vorsegel ziehen. Die Natur ist wunderschön. Schließlich landen wir auf der Insel Innerstön, in der Bucht Fläskvik. Hier gibt es auch einen Steg, an dem wir bequem längsseits festmachen. Ausserdem ein Trockenklo, Müllentsorgung und Grillplatz. Einen vernünftigen Wanderweg finden wir allerdings nicht. Gegen Abend sammeln wir Holz für ein Lagerfeuer. Hajo grillt Würstchen, dazu gibt es Folienkartoffeln mit Sour Creme. 😊 Um 20.30 ist die Sonne hinter dem Wald verschwunden und wir somit auch im Boot, da es jetzt kalt wird.

23.05. – Beim ersten erwachen hören wir Regentropfen auf dem Deck…wir drehen uns rum und schlafen wieder ein 🙃 Also ein Regentag heute. Dem trotzen wir natürlich. Wir ziehen uns wasserdicht an und erkunden die wilde Insel. Da es kein Weg gibt, bahnen wir uns unseren eigenen. Ziel: Die andere Seite. Dort angekommen, wollen wir noch in eine andere Bucht, die wir vom Boot aus gesehen haben. Doch wir laufen im Kreis…und kommen wieder an die selbe Stelle. Nun nehmen wir die GPS Uhr zu Hilfe, um unser Boot wieder zu finden 🤔 Nach insgesamt sechs Kilometern haben wir es geschafft. Die Klamotten sind nass, wir nicht, so verschwinden wir schnell unter der Plane und im Boot, denn jetzt fängt es stark an zu regnen. Ein Glühwein schmeckt jetzt richtig gut. Ich mache Pizza, wir lesen, dösen, schreiben Block und machen Pläne für morgen.

24.05. – Fläskvik – Langvind – Der Himmel grau in grau. Macht nix, kann ja nicht immer die Sonne scheinen! Nach einem kurzen Gassi-Spaziergang verlassen wir die ruhige Bucht. Kein Lüftchen geht, also bleiben die Segel eingepackt 🙄 Dann sehen wir ihn kommen…Nebel ! Wir fahren zwischen kleinen Inselchen und tückischen Steinen hindurch und sehen – nix !! Aber auf die Technik ist verlass. Unser GPS funktioniert zentimetergenau und bringt uns sicher nach Langvind 😅 Hier liegen wir auch wieder längsseits an einem Steg, natürlich alleine! Ein paar Häuser stehen hier, Boote liegen in der Bucht. Keine Menschenseele zu sehen. Es fängt immer wieder an zu regnen. Wir machen es uns unter unser Podlogar-Hütte (Insider 🤣 -Plane über der Plicht) mit einem Glühwein gemütlich. Am Abend koche ich frisches Gemüse mit Thunfisch und Gnocchi, natürlich im Omnia!

25.05. – Langvind – Skärsa – Da wir im Augenblick nur sehr kleine Etappen fahren, lassen wir uns morgens sehr viel Zeit…ganz zur großen Freude von mir, denn ich verlasse morgens nur ungerne meine kuschelig warme Koje!! Wir legen heute erst um 12.30 ab. Der Himmel ist bedeckt, aber es ist trocken. So fahren wir aus der Bucht und staunen nicht schlecht, an was für gefährlichen Stellen wir gestern ahnungslos, da Nebel, vorbei gefahren sind. In der Nacht muss auf dem offenen Meer irgendwo viel Wind gewesen sein, denn wir werden von einer hohen Dünung durchgeschüttelt. Queeny fährt das erste Mal unten im Boot mit, bisher lag sie immer in der Plicht. Da es aber so sehr schaukelt, kann es leicht passieren, dass wir das Gleichgewicht verlieren und auf sie treten würden. Das wollen wir natürlich nicht. Die Einfahrt nach Skärsa ist wieder mit Steinen gespickt. Doch eine Betonnung erleichtert die Fahrt hindurch. Wieder finden wir einen Gästesteg, an dem wir längsseits festmachen. Das erste Mal auf unserer jetzigen Reise müssen wir Liegegeld bezahlen. 150,- SK. Dafür haben wir Strom und Wasser. Duschen können wir im Ort für 20 ,- SK. Bei einem Rundgang durch das Dorf finden wir eine Fischräucherei. Dort nehmen wir einen frisch geräucherten Saibling mit und essen diesen am Abend mit Kartoffelsalat 😋

Den Sonntag streiche ich einfach mal aus meinem Kalender! Es ist kalt und Dauerregen. Wir bleiben, wo wir sind.

27.05. Skärsa – Branthäll – Wir stellen den Wecker auf sieben Uhr, da laut Wetterbericht dann noch guter Westwind weht, der ab elf auf Süd dreht, was eher ungünstig für uns ist. Wir laufen aus und… kein Wind! ☹️ Mist, so müssen wir wieder motoren. Dafür geht es durch eine herrliche Landschaft mir vielen kleinen Inseln und Felsen. In der Bucht bei Söderhamn machen wir an einer kleinen Insel – Branthäll – wieder längsseits an einem Schwimmsteg fest. Und wieder haben wir die ganze Insel für uns. Diese erkunden wir auch ausgiebig, bevor wir uns abends am Feuer ein paar Würstchen grillen.

28.05. Branthäll – Sandarne – Heute versuchen wir mal unser Anglerglück. Wir lassen uns auf der See treiben und halten unsere Angeln voller Vorfreude ins Meer. Das Pech von 2015 bleibt uns treu. Trotz Fischfinder bleiben unsere Haken leer. Macht nix, haben ja noch ein paar Tage 😎 Dann lassen wir uns gemütlich nur von unserem Vorsegel bis in den Yachthafen Sandarne ziehen. Hier treffen wir sogleich auf den Hafenmeister, mit dem wir einen Sonderpreis für eine längere Liegezeit verhandeln. Wir müssen nach Deutschland.

29.05. – 30.05. – Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus nach Sandhamn und von dort weiter nach Hudiksvall und holen unser Auto. Am Abend nutzen wir das Clubhaus, in dem wir netterweise die Toiletten, Dusche und die Küche nutzen dürfen. Schwedische Gastfreundschaft 😃 Am Freitag machen wir uns auf den Weg nach Deutschland. In gut einer Woche wollen wir zurück sein.

Heute, für ein paar Tage mein vorerst letzter Eintrag, wurde Hajo zum Lebensretter!! Auf der Gassirunde beobachtete er eine Frau, die ins Wasser fiel… und hat sie natürlich sofort gerettet 😇

01.05.-20.05.2019 Weiter geht´s !!!

Unglaublich…vier lange Jahre sind vergangen !

Nun wollen wir endlich unseren Traum weiter verfolgen. Im Augenblick sind wir fleißig mit den Vorbereitungen beschäftigt. Dazu gehört auch ein neuer Laptop, auf dem ich den Blog von unterwegs schreiben kann. Der alte hat nicht mehr genügend Akku Leistung und bleibt deshalb zuhause. Also: es bleibt spannend bei uns…

Ich werde demnächst hier berichten, über unsere Fahrt von Sonnen nach Hudiksvall, unsere Arbeiten am Boot, das Kranen und unsere Abenteuer 🙂 Und……

warum so viel Zeit vergangen ist…

07.05.2019 – Es geht los!!!!! Um drei Uhr morgens klingelt der Wecker -Mr. Gnadenlos- die letzten Tage waren wir fleißig und haben alle Taschen gepackt. Gestern haben wir dann mit Spannung das Auto beladen…und…es passte alles hinein 😃! Um vier Uhr verlassen wir Sonnen und fahren gemütlich mit 120 km/h (das Auto ist seeeehr schwer) nach Hamburg. Dort übernachten wir bei unserer Familie. Am nächsten Tag geht es um 9.30 weiter. Wir fahren über Dänemark-Kopenhagen-Öresundbrücke. Für diese haben wir uns im Internet schlau gemacht und den „Bropas“ gebucht. Dieser lohnt auf jeden Fall, wenn man öfter über die Brücke fahren muss. Wir wechseln uns alle zwei Stunden am Steuer ab, trotzdem ist nach 11 Stunden Fahrt die Ausdauer am Ende. 300 Km vor Hudiksvall, unserem Ziel, übernachten wir auf einem Rastplatz. Am nächsten Morgen brauchen wir den Muntermacher „Kaffee“ !! Wir kaufen bei Drive in. Leider rutscht mir ein Kaffeebecher runter und landet auf meiner Jeans und im Fußraum vom Auto  😫 !!Nö…so habe ich mir das nicht vorgestellt!!!

Um elf Uhr am Vormittag haben wir unser Ziel erreicht. HUDIKSVALL !!  Hallo Gretchen, wir sind wieder da.😃  Unser Boot schlummert gut eingepackt seit vier Jahren hier und wartet, das es weiter geht. P1060800

Tag 1 / 09.05. – Kaum angekommen, sind wir schon am Arbeiten. Wir können es kaum erwarten, endlich unseren Traum weiter zu verwirklichen! Als erstes packen wir unser Boot aus. Die Planen, insgesamt drei, kommen runter.P1060804

Igitt…das Boot ist total verdreckt 😫!  Dann kommt Hans vorbei, erster Mann bei dem HSSS (Hudiksvall Segelsportverein), indem wir auch Mitglied sind. Wir brauchen einen Kran! Er sagt uns, dass der Mann mit dem Kran, der sonst immer kommt, krank ist….Was nun???? Wir können Gretchen unmöglich selbst zum Wasser schleppen….Hans will sich um einen anderen Kran kümmern. Wir arbeiten indessen weiter. Ich male das Unterwasserschiff mit Antifoulingfarbe, Hajo entfernt Schutzhüllen vom Deck. Dann sichten wir das Innere und freuen uns. Kein muffiger Geruch, keine Feuchtigkeit, alles gut!! 😃 So entlasten wir schon mal das Auto und stellen drei Taschen in das Boot. Mehr geht nicht, denn ich will noch putzen!  Dann kommt Mike!! Er hat gute Nachrichten. Wir haben einen Krantermin! Ups, so schnell geht das hier. Nächsten Donnerstag ist es soweit. Wow, wir staunen…und machen Feierabend für heute. Hans hat uns die Schlüssel für die Dusche gegeben. Doch leider hat er vergessen, den Warmwasserboiler anzustellen… Also nix duschen… 😫

Tag 2 / 10.05. – Raus aus den Federn um acht. Es ist richtig kalt im Auto und wir beeilen uns, in unsere Jeans und Pullis zu steigen. Nach kurzem Frühstück geht es sofort an die Arbeit.

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Unser „Schlafzimmer“. Hier habe ich 2015 die Wandverkleidung abgerissen, da sie Schimmel zeigte… Zur Erinnerung: In 2015 war das Wetter nur feucht und nass und kalt. Unsere Sommer T-Shirts haben wir nicht gebraucht!!! 

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Der hintere Teil vom Boot. Hier kann ich erst etwas tun, wenn das Boot schwimmt und der Mast gestellt ist.

Ich passe die neue Wandverkleidung an unseren Kojen ein und Hajo wäscht das Boot von außen. Ich fluche, denn der blöde Teppich bräuchte eigentlich vier Hände zum Halten. Doch wir trauen uns nicht beide auf das Boot! Die Bretter, auf denen Gretchen seit vier Jahren steht, sehen nicht mehr so vertrauenswürdig aus… Also quäle ich mich allein. Um 13.00 habe ich es geschafft. Alles ist so, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich schiebe das Luk zurück und spähe nach draußen. Dort ist alles super sauber. Hajo hat ganze Arbeit geleistet. Unser Mädchen ist wieder hübsch…  😃 Ich koche im Auto Ravioli, danach gönnen wir uns einen Spaziergang. Wieder zurück, nervt und das ewige suchen und umgeräume im Auto fürchterlich, so putze ich unsere Kojen im Boot und den Bereich, wo wir sitzen.

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Mehr geht nicht…

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Dann schaffe ich es, zwei Taschen auszuräumen und zu verstauen. Danach freuen wir uns auf eine heiße Dusche. Hans hat den Boiler angestellt   😃  Zwischen Winterquartier für das Boot und Hafen und Dusche liegen ca 10 Minuten Autofahrt. Also fahren wir hin und ich stelle mich als erste unter die Dusche….Das Wasser reicht gerade, um mir die Haare einzushamponieren…dann kommt kein Wasser mehr!!😫  So stehe ich, nass mit Shampoo im Haar und fluche -!!!- Hajo macht daraufhin in der Hafenküche im Kessel Wasser warm, dann wasche ich mit wechselnd kalten und aus dem Kessel von Hajo warmen Wasser meine Haare aus. Ich bin völlig durchgefroren…6 Grad hier…Wir fahren zurück zum Winterquartier und lassen den Tag ausklingen.

Tag 3/ 11.05. – 7.30 Uhr raus aus den Federn…ohne Wecker!! Und ohne frieren…der Heizlüfter lief die ganze Nacht !! 4 Grad draußen… Zum Frühstück gibt es heute aufgebackene Brötchen aus dem Omnia Backofen 😃

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Frühstück mit Ofensemmeln im vollgestopften Auto…

Danach räume ich im Boot den vorderen Teil so ein, dass unser Auto relativ leer ist ( das ewige Umstauen ist damit erledigt ). Dann baut Hajo die Elektrik ein. GPS, AIS, Funkgerät usw. Ich putze inzwischen unser Auto. Dann wird es spannend. Hajo ruft mich, zusammen wollen wir den schweren Motor an das Boot hängen… Allein beim Gedanken daran bekomme ich Muskelkater…Ich habe schon die Hände unter dem Motor und tief Luft geholt, da taucht ein Schwede auf und fragt, ob er helfen kann. „Ja“ ist sofort meine Antwort. Zwei Minuten später hängt der Motor da, wo er hin sollte. „Tak so myket“ (vielen Dank) bekommt der Schwede von mir zu hören…ich bin unendlich dankbar!! Zum Mittag gibt es Kartoffelsuppe aus der Dose…wähhh…Da meine Gewürze, Zutaten ect noch irgendwo verstreut in Taschen und sonstwo sind, gibt es Essen aus der Dose. Ich denke, wir werden es überleben…     Hajo verschwindet wieder im Boot, ich putze die Relingstützen. Hier ein kleiner Tipp: Chrom putzt man am besten und billigsten mit Alufolie! Um 17.00 machen wir Feierabend und gehen spazieren. Die Aktion „Dusche“ schenken wir uns heute, wollen uns nicht schon wieder ärgern. Statt Dusche von oben waschen wir uns mit warmem Wasser im Auto. Geht auch.

Tag 4/12.05. – Muttertag !! 😍 Nur das Wetter weiß das nicht… Nebel, kalt und windig…Wir beschließen, nix zu tun!!! Mittags holen wir uns ein fertiges Hähnchen bei Coop und Salat, am Nachmittag gehen wir spazieren und schauen uns das öffentliche Schwimmbad in Hudiksvall an…so langsam sehnen wir uns nach viel heißem Wasser von oben = Dusche…😏 !!! Wenn die Dusche im Hafen morgen immer noch nicht funktioniert, gehen wir hier duschen.

Tag 5/13.05. – Juchuh, die Sonne scheint wieder. Zwar kalt, aber himmelblau 😁 So arbeiten wir weiter. Hajo kümmert sich um den Mast, die Reling und den Fischfinder und ich putze die Pantry und das ganze Geschirr. Dann kommen Ulv und Ingrid vorbei! Herzliche Begrüßung ! Sie haben uns vor vier Jahren in Hudiksvall willkommen geheißen. Mittags gibt es Dosensuppe… 🙄 Dann packen wir unsere Sachen zum Schwimmen. Dabei stelle ich fest, Hajo hat gar keine Badehose dabei… Doch bevor wir zur Schwimmhalle fahren, schauen wir nochmals bei der Dusche am Hafen vorbei. Am Vormittag hatten wir Hans getroffen und ihm erzählt, das die Dusche noch immer nicht funktioniert…  Und… Juchuh, heißes Wasser ohne Ende!!! 😁

Tag 6/14.05. – Nachdem wir sauber geduscht super gut geschlafen haben, geht es um acht raus aus den Federn. Nach dem Frühstück, bei dem wir völlig alleine sind auf dem Winterlagerplatz, haben wir wieder einiges zu tun… Ich putze den Kühlschrank und das Bad und sortiere Sachen… gar nicht so einfach in dieser Unordnung. Wir können achtern (hinten) noch nicht ran, da dort noch der Baum (Querstange vom Mast) und der Spiebaum liegen. Dann koche ich Spaghetti mit Pesto. Hajo hat inzwischen den Fischfinder angeschlossen. Am Nachmittag gehen wir spazieren und lassen den Tag ausklingen.

Tag 7/15.05. – Wir sind einfach nur dankbar!! Die Arbeiten laufen gut, nach vier Jahren Liegezeit gibt es keine nennenswerten Schäden und das Wetter ist mehr als gnädig! Der Himmel ist auch heute blau, die Sonne scheint und es ist für schwedische Verhältnisse warm. Viele Schweden laufen schon in kurzen Hosen…wir haben 13 Grad 😏 ! Wir bereiten das Rigg vor (Mast, Baum, Wanten,Sarlinge ect.), damit wir den Mast möglichst schnell stellen können. Denn mit gelegtem Mast ist es nicht wirklich gemütlich auf einem Segelboot. Mike kommt vorbei und sagt uns, dass es morgen um zwei los geht…Unsere Spannung steigt…Ich putze die Fenster und reibe die Dichtungen mit Hirschtalg ein, damit sie geschmeidig bleiben. Tausend Kleinigkeiten fallen uns noch ein…doch die haben Zeit!!! Eines haben wir von den Schweden bereits gelernt…! Wir haben Zeit!!!…Ein ganzes Leben lang!! 😇 So nutzen wir das gute Wetter und gehen spazieren. Diesmal 7 km durch den Wald, herrlich!! Am Abend sind wir wieder bei Gretchen. Unsere Stühlchen eignen sich hervorragend für das Sundowner-Bierchen… 😃 

Tag 8/16.05. – Heute ist es soweit, Gretchen kommt ins Wasser!! Wir erledigen noch den Rest, dann fahren wir mit dem Auto in den Hafen Hudiksvall und laufen zu Fuß zurück zum Winterlager. Kurz nach zwei kommt der Kran. Mike teilt die Boote ein, insgesamt acht, und bestimmt uns als erstes Boot. Gretchen wird angehoben und schwebt über unseren Köpfen… dann setzt sich der Kran in Bewegung und fährt uns zum Wasser…in Deutschland ist das verboten. Mit hängender Last zu fahren…ein absolutes no go!! Aber alles geht gut und Gretchen landet sicher in der Ostsee. Puh, wir denken, dann kann ja nix mehr schief gehen…doch weit gefehlt!! Der Motor springt sofort an. Super, denn wir wollen gleich rüber fahren und zum Mastkran. Dann sind wir die ersten dort und gleich fertig…Denkste… 😐 Der Motor hat keinen Kühlwasserstrahl…!!! So können wir nicht fahren. Also bleiben wir, Mike hat seinen Freund gefragt, ob er uns zum Hafen schleppt. Er will es tun, doch erst später. So helfen wir mit bei den anderen sieben Booten. Spät am Nachmittag kommt die Seenotrettung…Für uns… 😱 Mikes Freund arbeitet bei der Seenotrettung… Sie schleppen uns in den Sportboothafen Hudiksvall. Da wir Mitglied sind bei der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) brauchen wir für diesen Dienst nichts zu zahlen 😅

Im Hafen Hudiksvall angekommen, bedanken wir uns recht herzlich bei den Seenotrettern ! Dann lassen wir Boot Boot sein und Motor Motor sein und fahren depremiert mit dem Auto ins Outback…Wir hatten den Motor extra beim Service Check , damit ja nichts fehlt!! 1000 € hat uns der Spass gekostet und nun das… 😡 Im Outback werden wir belohnt. Wir treffen einen Elch, der sich brav fotografieren lässt!!

Hallo Elch…

Tag 10/18.05. – Hajo hat einen Verdacht…! Wir bauen den Impeller aus und staunen nicht schlecht…alles verdreckt und voller Sand…! So kann sich das Ding nicht drehen…

Wir reinigen die Buchse, setzen einen neuen Impeller ein und spülen den Motor mit frischem Wasser… Und…?? Der Wasserstrahl ist da!!!

Am Nachmittag stellen wir den Mast mit Hilfe des Mastkrans. Leider gibt es hier keine Bilder, da ich den Mast bedienen musste. Wir hatten angenommen, dass wir Probleme beim sortieren der Leinen, Wanten ect bekommen, doch alles lief wie geschmiert. Innerhalb kürzester Zeit steht der Mast und wir fahren zurück zu unserem Liegeplatz. Hier montieren wie noch das Bimini und das Sprayhood, dann ist Feierabend. Da immer noch Chaos herrscht im Boot, schlafen wir nochmals im Auto.

Tag 11/19.05. – Hier ist es inzwischen hell bis 23.30 und wieder hell ab 3.30…der „Midsommar“ ist nicht mehr weit…Da wollen wir bereits unterwegs sein. Nach dem Frühstück putze ich das Achterschiff und räume Sachen an Ort und Stelle. Dann platzieren wir die Segel an Vorstag und Mast. Hajo installiert den Windgenerator. Am Abend koche ich das erste Mal an Bord . Es gibt Schinkennudeln aus dem Omnia.Backofen. Lecker 😋

Tag 12/20.05. – So, letzter Tag in Hudiksvall 😎!! Gestern habe ich noch die Einkaufsliste geschrieben. Wir werden Lebensmittel für 14 Tage an Bord nehmen, da wir kleinere Inseln anlaufen wollen und wir damit rechnen müssen, dort kein Lebensmittelgeschäft zu finden… Nach dem Frühstück fahren wir zu Lidl und Maxi ICA. Dort bekommen wir alles, was wir brauchen. Danach muss ich die Sachen im Boot verstauen. Der Kühlschrank ist randvoll, ich schreibe Listen, wo sich was befindet. So brauche ich später nicht zu suchen 😇 Danach brate ich die restlichen Nudeln von gestern und mache einen Salat. Dann wird es anstrengend…Wir schrubben das Boot außen, denn es ist immer noch nicht vorzeigefähig. Der Dreck von vier Jahren geht leider nicht so leicht runter… 😖 Nach vier Stunden schweißtreibender Arbeit ist das Boot blitzeblank !

02.09. – 19.09.15 – Klarschiff !!

12.09.15 – Hudiksvall – nach einer kurzen Blog-Auszeit, melde ich mich zurück.

Der Hafen von Hudiksvall

Der Hafen von Hudiksvall

Wir haben inzwischen den Krantermin. Am 19.09. um 14.30 ist es soweit. Gretchens Popo verläßt dann die Ostsee. Natürlich haben wir bis dahin noch jede Menge Arbeit  ( juchuh, mal wieder arbeiten 🙂   )

Sonne unter in Glada Hudik

Sonne unter in Glada Hudik

Gretchen kann alleine auf ihrem Kiel und den beiden Ruderblättern stehen, doch sind noch einige Hölzer zum Abstützen und Unterlegen erforderlich. Da kaufen Geld kostet…sind wir einfach zum Strand und haben gesammelt.

Das gesamte Holz, welches wir für das Abstützen brauchen, finden wir am Strand :)

Das gesamte Holz, welches wir für das Abstützen brauchen, finden wir am Strand 🙂

Was da rum lag, da hätten wir uns ein Haus davon bauen können. Die noch schönen Tage haben wir schon mal zum Lüften und trocknen genutzt.

Die ersten Aufräumaktionen...

Die ersten Aufräumaktionen…

Und…wir waren nochmal wandern. Im Hamra Nationalpark, einer der ältesten Parks Schwedens mit sehr alten Bäumen und mit der höchsten Dichte an Bären. Leider haben wir keinen gesehen.

Der Fluß fließt durch den gesamten Nationalpark.

Der Fluß fließt durch den gesamten Nationalpark.

Queeny beobachtet die Bachforellen

Queeny beobachtet die Bachforellen

Alle Backskisten und Truhen müssen nun entgültig geleert werden. Heute war das Mehl dran. Zu Hajo´s Freude gibt´s jetzt frisch gebackenen Apfelkuchen…mmmh 🙂

14.09.15 – Hudiksvall – wir wollten heute anfangen mit ausräumen…doch gestern sah der Himmel nach sehr viel Regen aus, sodaß wir schon mal die Segel trocken verpackt und das Bimini-Gestänge abgeschraubt haben. Die Plane für das Sonnendach haben wir in der gesamten Reisezeit nicht gebraucht. Schade 😦

Das gleiche mit unserer Sommerkleidung. Unbenutzt!! Sauber in Plastiktüten verpackt, brauchte ich die heute nur aus den Tiefen von Gretchen´s Bauch holen und in der Tasche verstauen. Fertig. Beim Aufräumen findet sich noch eine Packung Bulgur. Die muß weg. Wie so oft auf unserem Törn hilft mir Cornelia bei der Rezeptwahl. Bulgur wird zu Tabouleh verarbeitet 🙂 sehr lecker!! Rezept hier: http://dieseekocht.com/2014/06/08/tabouleh/

An dieser Stelle mal ein herzliches Danke an Cornelia mit „die see kocht“. Sie hat nicht nur einen tollen Blog, mit dem ich den Magen (und damit die Laune 🙂 🙂 ) meines Kapitäns sehr zufriedenstellen konnte,  sondern hat uns auch den ganzen Törn auf unserer Seite begleitet.

Gretchen speckt ab...

Gretchen speckt ab…

15.09.15 – Hudiksvall – um acht raus aus den Federn, heute wird´s spannend. Der Mast kommt runter. Eine Aktion, die wir bisher noch nie ohne andere helfende Hände unternommen haben. Wir tuckern zum Mastkran. Das Wetter ist nicht gerade freundlich heute. Bewölkt und windig…Hajo und ich haben die einzelnen Schritte exakt besprochen. Also dürfte nichts schief gehen…und…wir haben Zeit 🙂

Sieht doch richtig groß aus von hier oben...

Sieht doch richtig groß aus von hier oben…

Ich klettere den Mastkran hoch, um den Verklicker und den Wind-Geber abzubauen. Durch den immer stärker wehenden Wind schaukelt das hier oben schon ganz nett…

Katja schwindelfrei :)

Katja schwindelfrei 🙂

Danach hängen wir den Mast an und lösen die vorher gefetteten Wantenspanner. Ganz einfach. Langsam lasse ich den Mast herunter, Hajo führt und legt ihn in unser Strandgutgestell…fertig!!

Der Mast ist unten. Alles reibungslos verlaufen :)

Der Mast ist unten. Alles reibungslos verlaufen 🙂

Wir bauen alles ab, was man abbauen kann und legen uns wieder an „unseren“ Liegeplatz. Nur kurze Zeit später zeigt uns Rasmus seine Zunge…

Es weht mit ca. 30 Knoten und ein ordentlicher Schwell steht schon in der Bucht.

Es weht mit ca. 30 Knoten und ein ordentlicher Schwell steht schon in der Bucht.

Während ich uns ein Mittagessen koche, kümmert sich Hajo noch um den Mast. Danach bleibt uns Zeit, um nach Kuggören zu fahren und die rauhe See zu beobachten. Inzwischen gießt es in Strömen. Wir haben mal wieder den richtigen Zeitpunkt für unsere Arbeit erwischt 🙂

An diesem Tisch haben wir auf unserer Autotour gefrühstückt. Da war das Wetter allerdings noch freundlich...

An diesem Tisch haben wir auf unserer Autotour gefrühstückt. Da war das Wetter allerdings noch freundlich…

18.09.15 – Hudiksvall – nun bricht die letzte Nacht auf dem Wasser an…wir haben fast alles eingepackt, Queeny’s Gassi Boot gesäubert und auf das Mutterschiff verladen, den Winterplatz gerichtet. Wir freuen uns auf unsere Lieben zu Haus 😀 und doch fällt der Abschied unendlich schwer 😒 … fast ein halbes Jahr hat uns dieses Schiff eine Heimat geboten und nun lassen wir es allein …

Dies ist nun der letzte Eintrag von Schweden aus, da wir ab morgen kein Internet mehr haben. Bilder von den letzten Tagen hier spare ich mir, da es nur regnet, grau in grau. Das kann auch der beste Fotoapparat nicht ausgleichen… Ich werde die Kranaktion morgen fotografieren und in Deutschland dann einfügen. Wann wir dort ankommen…hängt von der morgigen Aktion ab…

08.05.2016 – Sonnen – Heimat… unsere Reise ist noch nicht zu Ende!!!              Das Ankommen im Alltag war hart…es führte sogar zum Blogstop…

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Hudiksvall im Winter. An diesem Steg war unser Liegeplatz im September. Im Februar haben wir unser gut verpacktes Gretchen besucht.

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Im Mai sollte es weiter nach Süden gehen, aber mangels ausreichender Zeit müssen wir unsere weitere Reise auf 2017 verschieben. Wir sind aber in 2016 nicht untätig…

Wer weiter mit uns segeln möchte: https://hkqgretchendue.wordpress.com/

24.08. – 01.09.15 – 132 Seemeilen bis zum Winterquartier

24.08.15 – Härnösand – Juniskär – Erstmal ausschlafen 🙂 Draußen ist eine dicke Nebelsuppe und wir sehen nichts!! Frühstück, Auto ausräumen, Schiff putzen, einkaufen und Leinen los. Der Nebel hat sich zum Glück komplett verzogen, die Sonne scheint!! Wir haben immer noch keine Nachricht aus Hudigsvall, ob es dort klappt mit dem Winterquartier. Wir könnten jedoch noch in Sundsvall fragen und so machen wir uns auf den Weg in die Richtung. Das Wetter soll schlechter werden und für Ende der Woche ist der erste Herbststurm angesagt. So müssen wir uns einen sicheren Hafen suchen. Die 35 Seemeilen sind ein Traum. Wir sitzen im T-Shirt und genießen noch einmal intensiv die warme Sonne.

Hafen von Juniskär

Hafen von Juniskär

In Juniskär angekommen, machen wir an einer SXK-Boje fest. Am Horizont haben wir einen dunklen Streifen entdeckt…ich rudere mit Queeny im kleinen Boot an Land zum Gassi gehen. Als ich mich umdrehe, sehe ich eine dicke Nebelwand auf uns zu kommen.

Nebelwand kommt

Nebelwand kommt

Ich rufe Hajo zu, daß er mit dem Schiff doch besser in den kleinen Hafen kommt, da ich ansonsten nicht mehr zurück finde…Wir machen an dem kleinen Steg fest und es dauert nicht lange, da verzieht sich der Nebel wieder. Der Herbst kommt mit großen Schritten… 😦

25.08.15 – Juniskär – Vindhem – Den ganzen Vormittag verbringe ich mit Blog schreiben und Bilder hochladen…und draußen ist bestes Wetter!!! Nein, ich kann das nicht in der Plicht erledigen, da die Sonne so blendet und ich dann auf dem Bildschirm gar nichts erkenne… 😦   aber ich mache das ja gerne 🙂 !! Heute ist Dienstag und es müßte die Nachricht aus Hudiksvall kommen. Doch es passiert nichts. Um 14.00 legen wir ab. Die kommenden Tage soll sich das Wetter sehr verschlechtern, morgen Regen und wir müssen dringend Wäsche waschen. Also wählen wir einen Hafen, noch näher an Sundsvall, mit Waschmaschine.  An den schon teilweise mächtigen Wellen erkennen wir den Wetterumschwung. Es muß schon irgendwo stärker der Wind wehen. Wir segeln die kurze Strecke von 5 Seemeilen und genießen die warme Sonne. Langsam bilden sich Wolken und kündigen den Regen an. Wir sind ungeduldig wegen dem Winterquartier, schauen ständig aufs Handy und die eMails. Um 18.30 dann endlich die Nachricht. Wir bekommen den Platz!! Also darf Gretchen im Winter in Schweden bleiben. Wir freuen uns sehr 🙂

26.08.15 – Vindhem – Skatan – Also auf Richtung Hudiksvall!! Das wird in den nächsten Tagen nicht einfach, da viel Wind angesagt ist…zu viel für uns. Nachdem drei Waschmaschinen gelaufen sind, legen wir ab. Es regnet, der Himmel sieht ungemütlich aus.  Wir setzen alle Segel, doch der Wind reicht nicht aus, um in einem vernünftigen Tempo voran zu kommen. Die Wellen sind teilweise sehr hoch und so lassen wir den Motor mitlaufen. Ca vier Seemeilen vor dem Ziel müssen wir die Segel bergen, da der Wind stark zugenommen hat und die Gischt schon überkommt. Nach insgesamt 30 Seemeilen erreichen wir das sehr gut geschützte Skatan.

Durch sehr enge Fahrwasser erreichen wir Skatan

Durch sehr enge Fahrwasser erreichen wir Skatan

Hier liegen wir an einem kleinen Steg, andem mal gerade zwei Schiffe Platz haben. Es gibt Küche, Dusche und Sauna und WLan 🙂

27.08.15 – Skatan eingeweht – wir stehen spät auf…Wind, Regen und ungemütlich, aber noch angenehme Temperaturen. Wir schauen unzählige Male verschiedene Wetterberichte durch, alle sagen das gleiche. Heute und morgen kein Weiterkommen!! Hier in Skatan gibt es außer geräucherten Fisch, der sehr lecker ist, nichts zu kaufen. So erkundigen wir uns nach dem Weg in die nächst größere „Stadt“. 16 Kilometer…Das nehmen wir uns für morgen vor.

Kleine Gästebrücke von Skatan

Kleine Gästebrücke von Skatan

Hamnstuga :)

Hamnstuga 🙂

Hamnstuga von innen.

Hamnstuga von innen.


29.08.15 – Skatan – Mellanfjärden
– Und weiter geht’s Richtung Winterplatz. Wetterbericht sagt guten Westwind, später drehend auf Süd und abnehmend. Wir segeln wunderbar, mit 14 Knoten Wind machen wir gute 5,5 Knoten Fahrt 😀 Wir haben als Ziel Höllik, den ersten Hafen in der Bucht von Hudiksvall. Doch es kommt anders…der Wind schläft aus Westen ganz ein, um nach einer Weile mit der gleichen Stärke aus Süd wieder zu wehen. Wir kreuzen…der Wind wird wieder weniger…das würde ewig dauern! Es sind immerhin 35 Seemeilen bis Höllik… Wir geben auf, drehen ab und fahren nach Mellanfjärden. Ein nettes Dörfchen. Am Abend werden überall Kerzen aufgestellt und wir wissen den Anlass nicht. Zudem haben wir einen wunderbaren Vollmond. Wir gehen früh schlafen, da morgen um vier Uhr wecken sein soll. Den Westwind, der in der Früh wehen soll, wollen wir ausnutzen, um um “ die Ecke“ zu kommen.

22.00 Uhr – Nachtrag! Jetzt wissen wir den Grund für die vielen Kerzen überall. Die Schweden verabschieden den Sommer und heißen den Herbst mit einer Lichternacht willkommen. Unbeschreiblich schön hier grad. Spiegelglattes Wasser in der Bucht, Vollmond und dazu die vielen Kerzen. Wir sitzen noch draußen, allerdings schon warm eingepackt und genießen den Anblick 😄

31.08.15 – Mellanfjärden – Insel Tunaholmen – wir stehen um 5.00 Uhr auf und legen eine halbe Stunde später ab. Frühstück gibts unterwegs. Wir wollen den angesagten Westwind von 3-4 Bft für uns nutzen. Später soll der Wind auf Süd drehen. Also los. Als wir auf die offene See kommen, finden wir spiegelglattes Wasser vor…kein Lüftchen weht. Und so bleibt es leider die gesamten 32 Seemeilen. Kein, aber auch gar kein Wind 😦 Ich sitze auf dem Vorschiff und genieße eine alte Dünung aus Süd, die den Bug von Gretchen teilweise ordentlich anhebt. Es ist warm, der Himmel strahlend blau. So entscheiden wir uns gegen den Hafen und machen an einer Boje an der Insel Tunaolmen fest. Hajo schläft und ich lese in der warmen Sonne. Gegen Abend fahren wir um die Ecke in eine kleine Bucht. Hier können wir an einem Schwimmsteg festmachen. Wir sind hier ganz allein! 🙂

Schöner Sandstrand und nette einsame Bucht

Schöner Sandstrand und nette einsame Bucht

31.08.15 – Tunaolmen – Hudiksvall – Wir nutzen das schöne Wetter für einen Spaziergang über die Insel zu einem kleinen Fischerdorf.

Fischerdorf auf der Insel Tunaolmen

Fischerdorf auf der Insel Tunaolmen

Und zu unserer Überraschung entdecken wir folgendes:

Hier wächst sogar Wein :)

Hier wächst sogar Wein 🙂

Am Horizont können wir schon die Wolkenbildung für das kommende schlechte Wetter sehen.

Wolkenwand

Wolkenwand

Wir segeln die 10 Seemeilen bis Hudiksvall, können sogar unseren Blister setzen! Das erste Mal auf unserer Reise!!

Abschiedsvorstellung mit Blister :)

Abschiedsvorstellung mit Blister 🙂

01.09.15 – Hudiksvall – Unsere erste Tat heute: Den Vertrag für das Winterquartier festmachen. Und damit erfahren wir auch unseren Krantermin…am 19.09. wird Gretchen aus der Ostsee gehoben. Danach gehen wir ins Tourismusbüro und erkundigen uns nach der Zugfahrt nach Härnösand, um unser Auto abzuholen. Es sollte nur eine Anfrage werden, da das Zugfahren mit Hunden hier nicht so einfach geht wie bei uns, und zwei Stunden später sitzen wir bereits im Zug nach Härnösand 🙂 Ups, das ging aber schnell. So haben wir jetzt unser Auto hier in Hudiksvall und planen die nächsten Tage.

16.08. – 23.08.15 – mal was anderes

18.08.15 – Unterwegs mit Auto – Inzwischen haben wir Phil mit dem Auto nach Stockholm zum Flugzeug gebracht. Wir haben unseren Viano zum Camper umgerüstet – Hundebox rein, zwei Luftmatrazen – Schlafsäcke – Spirituskocher und die Wanderrucksäcke. So tingeln wir an der Küste Richtung Härnösand entlang, auf der Suche nach einem Winterquartier für unser Schiff. Wir haben suuuuper Wetter!!!  Den ganzen Tag Sonne und bis zu 25 Grad warm. Einfach ist die Suche nicht, da die meisten Häfen nur Ihre Vereinsmitglieder bedienen…

Aber wir haben Zeit. Da der Wind im Augenblick nur aus Süden kommt, haben wir es gar nicht eilig, zum Schiff zu kommen. Wir suchen uns am Abend ein nettes Plätzchen zum Übernachten.

Im Auto wohnen und schlafen wir, gekocht wird auf einem einflammigen

Im Auto wohnen und schlafen wir, gekocht wird auf einem einflammigen „Herd“ und die Stühle haben wir uns geliehen.

Bisher immer an der Ostsee. Dank unserem Spiritus-Wanderkocher haben wir morgens heißen Kaffee und ein Frühstücksei und mittags gibt’s Suppe.

Diese Packung haben wir schon bei anderen Wanderern gesehen und probieren es aus...vorher...

Diese Packung haben wir schon bei anderen Wanderern gesehen und probieren es aus…vorher…

...nachher...grauenhaft !! :(

…nachher…grauenhaft !! 😦

Wir kommen in sehr einsame Gegenden und müssen nicht selten wieder eine Straße zurück fahren, da sie einfach im Nichts endet. Es wird uns immer bewusster, dass wir ZEIT haben…und wir genießen es 😀  Und wir sind immer wieder erstaunt, wie wenig man braucht, um glücklich zu sein…

19.08.15 – Unterwegs mit Auto – die letzte Nacht war unruhig. Wir hatten, da wir keinen Kühlschrank im Auto haben, unsere Lebensmittel in einer Tüte an den Außenspiegel gehängt, da draußen kalt. In der Nacht rumste es plötzlich, Augen auf, dann sahen wir es blinken…gruselig! Ein Hund machte sich an der Tüte zu schaffen und der trug ein blinkendes Halsband…grrrr…

Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir wieder weiter. Wir fragen in Hudiksvall im Hafen nach und treffen auf sehr nette Menschen. Sie wollen uns helfen, blättern in Listen und diskutieren. Dann teilen Sie uns mit, dass eventuell ein Mitglied sein Schiff nicht hier überwintert und wir seinen Platz haben können, sofern wir Mitglieder in dem Verein werden. Kommenden Dienstag wollen Sie uns ihre Entscheidung mitteilen. Also heißt es für uns warten…  Wir suchen uns einen Platz zum Übernachten und den finden wir in Kuggören.

Kuggören. Kleine rote Sommerstugas reihen sich aneinander.

Kuggören. Kleine rote Sommerstugas reihen sich aneinander.

Wunderschön.

Die

Die „Hauptstrasse“ 🙂 die Bewohner fahren ihre Taschen und Einkäufe mit einer Schubkarre vom Parkplatz zu ihrem Haus!

Jedes Haus hat auch ein Toilettenhäuschen.

Jedes Haus hat auch ein Toilettenhäuschen.

Und das Wetter passt auch :)

Und das Wetter passt auch 🙂

Wir überlegen, was wir bis Dienstag tun könnten. Weiter mit dem Schiff fahren, macht keinen Sinn, da 1. Südwind und 2. wir noch nicht wissen, wo wir im Winter bleiben. Es könnte ja auch Härnösand sein… Also haben wir Diskussionsstoff für den Abend, während wir Nudeln in unserem Wanderkocher zubereiten 😀 ( diesmal aber vernünftige !! )

21.08.15 – Jämtgaveln Nationalpark

Jämtgaveln Nationalpark

Jämtgaveln Nationalpark

Die Entscheidung ist gefallen. Wir gehen wandern. Zuerst fahren wir zurück zum Schiff, schauen wie es Gretchen geht, duschen und packen noch ein paar brauchbare Dinge ein. Dann fahren wir mit dem Auto ins Landesinnere, Höhe Sundsvall bei Ange. Dort befindet sich ein großer Nationalpark und schon die Anfahrt ist abenteuerlich. Unendlich lange Sandstrasse und kein Lebewesen in Sicht.

ca 16 Kilometer nur dieses Bild und kein Mensch außer uns...

ca 16 Kilometer nur dieses Bild und kein Mensch außer uns…

Wir parken das Auto auf einem kleinen Parkplatz mitten im Wald und lassen den Tag ausklingen.

Keine Parkplatzprobleme :)

Keine Parkplatzprobleme 🙂

Bald müssen wir uns ins Auto verkriechen, da die Mücken deutlich in der Überzahl sind. Die Nacht ist total ruhig, noch nicht einmal der Elch schaut vorbei 😄 Heute früh wieder bestes Wetter. Wir frühstücken an dem Holztisch auf dem Parkplatz, ohne natürlich auf unser Ei zu verzichten 😄

Frühstück

Frühstück

Dann packen wir unsere Rucksäcke und marschieren los. Diesmal hat auch Queeny einen vernünftigen „Rucksack“ , um ihre Decke und den Regenmantel zu tragen.

Queeny trägt mühelos ihre Sachen selbst

Queeny trägt mühelos ihre Sachen selbst

Die Natur ist grandios.

Natur pur

Natur pur

In diesem Gebiet hat mal ein Feuer gewütet und entsprechend ist der Bewuchs. Sehr abwechslungsreich, immer wieder geht es über kleine Brücken und Stege, da überall Seen und Hochmoore sind.

Teilweise bekommen wir nasse Schuhe...

Teilweise bekommen wir nasse Schuhe…

Wir übernachten in einer Schutzhütte. Im Januar erst erbaut und sehr komfortabel und gemütlich eingerichtet.

Unser Haus für eine Nacht

Unser Haus für eine Nacht

Zwei Stockbetten, ein Tisch mit Bänken, Holzofen und Schrank mit Töpfen.

Unsere Betten

Unsere Betten

Das Wasser holen wir aus dem See und Licht spenden uns Kerzen. Wie romantisch 😉

22.08.15 – Jämtgaveln Nationalpark – Wir haben sehr gut geschlafen und da die Sonne wieder strahlt, können wir draußen frühstücken. Danach packen wir wieder alles zusammen, verewigen uns im Gästebuch, fegen das Haus sauber und schultern die Rucksäcke. Und los geht es Richtung zur nächsten Hütte, die wir Dank dem gut markierten und ausgetretenem Pfad bald erreichen.

Diese Hütte wird in der Beschreibung als `lovely cottage`bezeichnet und das ist sie auch :)

Diese Hütte wird in der Beschreibung als `lovely cottage`bezeichnet und das ist sie auch 🙂

Wir sind natürlich verschwitzt, deshalb waschen wir uns im See. Herrlich klares, sauberes Wasser, welches wir später auch abgekocht zum Trinken verwenden, da wir nicht genug dabei haben. Da entdeckt Hajo eine Zecke an seinem Bein. Das Biest hat sich so sehr festgebissen, dass wir es herausschneiden. Als Skalpell dient uns unser Takelmesser ( spezielles Segelmesser ) Hajo hat überlebt, das Biest ist tot…

Hajo in ´seinem´Haus

Hajo in ´seinem´Haus

sehr gemütlich und urig

sehr gemütlich und urig

Der Rundweg führt mitten durch einen See, sodaß wir laut Karte mit einem Boot übersetzen müssen. Da es noch früh am Tag ist und die Stelle mit dem Boot in der Nähe liegt, schauen wir uns das an, ob da wirklich ein Boot für uns liegt.

Ja, hier ist das Boot :)

Ja, hier ist das Boot 🙂

Laut Beschreibung auf der Tafel müssen wir auf die andere Seite rudern, das dortige Boot nehmen und auf diese Seite schleppen und hier wieder an Land legen. Aha, jetzt wissen wir, wie es funktioniert. Wir laufen wieder zurück zur Hütte. Leider ist dieser Weg nicht so gut markiert und ausgetreten. Wir müssen viel suchen…

Der Weg ist schwierig zu finden und führt durchs Dickicht...

Der Weg ist schwierig zu finden und führt durchs Dickicht…

Wieder an der Hütte, legen wir uns in die Sonne und genießen die Ruhe…bis wir Stimmen hören. Und aus dem Wald treten fünf Wanderer…alles Schweden. Zwei Mütter mit ihren Kindern wollen auch in der Hütte übernachten… die Enttäuschung steht ihnen ins Gesicht geschrieben, dachten sie doch, sie wären hier allein. Was nun?? Richtig! Teilen soll man 😄    Also alle rein ins Haus. Hajo und ich schlafen in einem Bett und die anderen teilen sich drei Betten. Geht doch! Dann köcheln wir unseren Reis mit Tomatensuppe und die anderen grillen am Feuer ihre Würstchen. In der Ferne hören wir einen Elch rufen und ein Fischotter schwimmt vorbei. Kurz vor ganz dunkel gehen alle brav ins Bett. Die Kinder kiechern, ich mit und Hajo fühlt sich nicht ganz so wohl…aber alle schlafen friedlich ein…außer ich!! grrrrr….eine von den Mamis schnarcht…und das geht gar nicht!!!!

23.08.15 – Jämtgaveln Nationalpark – Am Morgen teilen wir sogar noch unseren Kaffee, da sie nichts dabei haben. Wir unterhalten uns ganz nett auf Englisch natürlich. Dann trennen sich unsere Wege wieder. Sie gehen den Weg, den sie gekommen sind und wir gehen Richtung „Fähre“. Wir setzen mit dem Boot über, holen das andere und rudern wieder zurück. Wer hätte gedacht, daß wir auch hier Schiff fahren. Uns macht die Gaudi Spaß.

Hajo läßt sich ziehen...

Hajo läßt sich ziehen…

...und Katja legt sich ordentlich in die Riemen

…und Katja legt sich ordentlich in die Riemen

Als beide Boote wieder da liegen, wo sie hingehören, wandern wir weiter. Leider zuerst in die falsche Richtung, da hier die Markierung noch schlechter ist und ein Weg nicht erkennbar.

Der Weg ist schlecht markiert

Der Weg ist schlecht markiert

Es können nicht viele Wanderer vor uns da gewesen sein. Wir stolpern mehr, als das wir gehen. Viele Steine und schlecht erkennbar, da sie mir Moos und Kraut überwuchert sind.

Viele Steine sind schlecht zu erkennen

Viele Steine sind schlecht zu erkennen

Dazwischen lauern fiese Löcher. Einmal stürzt Hajo bis zur Hüfte in so ein Loch, jedoch nur mit einem Bein. Sein schwerer Rucksack bringt ihn noch mehr in Schieflage und ich muß helfen, was jedoch mit meinem Gelächter nur langsam gelingt… 🙂

Wir müssen oft Pause machen, da es auch sehr warm ist

Wir müssen oft Pause machen, da es auch sehr warm ist

Wir müssen oft Pause machen und selbst Queeny fällt der Weg schwer. So nehmen wir ihr Gepäck ab. Endlich erreichen wir eine Strasse, an der eine Bank steht. Hier machen wir eine längere Pause und stellen fest, dass wir kaum noch Trinkwasser haben. Das bekommt Queeny und wir machen es so, wie wir es früher unseren Kindern erzählt haben…Spucke sammeln und runterschlucken 🙂 🙂 🙂

ohne Worte :)

ohne Worte 🙂

Ab jetzt wird der Weg angenehmer und wir erreichen bald das Auto. Hier gehen wir erstmal im See schwimmen und kühlen uns ab. Herrlich!!

Zurück bei Gretchen, sie liegt noch brav an ihrem Platz, stellen wir fest, dass dort wohl inzwischen Möwen gewohnt haben…es ist alles völlig verdreckt!! Neeiiiin!!! da es schon spät ist, lassen wir alles so, wie es ist und gehen in die Koje.

Hier noch ein Video von der Wanderung 🙂